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„Wir sehen die wirtschaftlich schwierige Lage“ - Katholische Bischöfe bekunden Solidarität mit Landwirten

Die katholischen Bischöfe in Niedersachen haben in einem Offenen Brief ihre Solidarität mit der Landwirtschaft bekundet. „Wir sehen die wirtschaftlich schwierige Lage vieler Betriebe“, heißt es in dem Schreiben der Bischöfe Franz-Josef Bode (Osnabrück), Heiner Wilmer (Hildesheim) und Wilfried Theising (Vechta). Die Bischöfe weisen auf die Existenzsorgen vieler Landwirte durch die Zunahme extremer Wetterlagen und aufgrund politischer Entscheidungen hin.

Die katholische Kirche bekenne sich zur Schöpfungsverantwortung und zur „existenziell bedeutsamen Rolle der Landwirtschaft für unsere ländlichen Räume und die Lebensmittelversorgung“, betonen die Bischöfe. Die Forderung von „unterschiedlichsten gesellschaftlichen Instanzen“ nach mehr Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft könne nicht von den Landwirten allein getragen werden. Die steigenden Leistungen der landwirtschaftlichen Betriebe für das Gemeinwohl müssten auch von der Gesellschaft vergütet werden. „Auf bundespolitischer Ebene fordern wir menschenwürdigere Arbeits- und Lebensbedingungen für alle in der Wertschöpfungskette unserer Lebensmittel engagierten Menschen“, heißt es in dem Bischofsbrief. Auf Landesebene unterstützen die Bischöfe den „Niedersächsischen Weg“. Darin verpflichten sich Landesregierung, Landvolk, Landwirtschaftskammer sowie Natur und Umweltverbände zum Natur- und Artenschutz.

Hinweis: Wortlaut des Offenen Briefes der Bischöfe

Fr, 17. Juli 2020

Themen: Bischof | Dies und das
Abteilung: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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