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Silvesterpredigt 2019 von Bischof Franz-Josef Bode

Zu einer neuen Ausrichtung auf die christliche Botschaft hat der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode aufgerufen. Viele Menschen seien aufgrund des Missbrauchsskandals in der Kirche und vieler bedrängender Fragen in Politik und Gesellschaft verunsichert, sagte Bode in seiner Silvesterpredigt im Osnabrücker Dom am Dienstag (31. Dezember). Notwendig seien nicht nur äußere Maßnahmen und Veränderungen, sondern eine „innere Umkehr des ganzen Menschen mit Kopf, Herz und Verstand, eine Einübung neuer Haltungen statt nur neuer Handlungen“, betonte Bode.

Besonders die „hierarchische, amtlich verfasste Kirche“ müsse aufbrechen und in kleinen Gemeinschaften einfach mitten unter den Menschen sein, sagte Bode und plädierte für eine Kirche, „in der mehr Frauen die frohe Botschaft überbringen“. Um die Nähe zu den christlichen Gemeinden zu erhalten, seien darüber hinaus künftig nicht nur zölibatär lebende hauptamtliche Priester notwendig. Bode: „Wir brauen auch Priester mit Beruf und Familie, die mit und in kleinen Kreisen als Gemeinschaft die Erfahrung der Eucharistie wieder vertiefen können wie in der frühen Kirche.“

Di, 31. Dezember 2019

Themen: Bischof
Abteilung: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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