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Auf dem Weg zum Grünen Hahn

Der Auftrag, die Schöpfung zu bewahren, gehört zum Kernbestand des christlichen Glaubens. „Die Erde ist ein gemeinsames Haus und Leihgabe Gottes an alle Menschen. Das menschliche Dasein gründet auf drei fundamentale, eng miteinander verbundene Beziehungen: die Beziehung zu Gott, zum Nächsten und der Erde. Nur gemeinsam können wir Gutes tun.“ (Umweltenzyklika - Laudato si „Gelobt seist du“ von Papst Franziskus)

Grüner Hahn für katholische Bildungshäuser im Bistum Osnabrück
Bild: privat
Und wenn die katholische Kirche den Gedanken der Bewahrung der Schöpfung weitergibt, wird sie zu Recht gefragt, ob sie selbst diesem Ziel genügt. Die Katholischen Bildungseinrichtungen im Bistum Osnabrück wollen noch glaubwürdiger auf diese Anfragen antworten können. Am 21. Oktober trafen sich Vertreter von neun Bildungseinrichtungen in Haus Ohrbeck, um sich gemeinsam auf den Weg zu machen, das kirchliche Umweltmanagement Grüner Hahn einzuführen. Der Prozess wird 1,5 bis 2 Jahre in Anspruch nehmen. „Alle Häuser sind bereits auf einem guten Weg. Wir haben unsere Strom-, Wasser- und Wärmeverbräuche im Blick. Wir renovieren, um den Gästekomfort zu erhöhen und auch um CO² einzusparen. Wir kaufen Lebensmittel mit Bedacht ein und bieten zahlreiche Seminare, die sich mit Themen des nachhaltigen Lebensstils befassen“, erklärt Diakon Johannes Buß, Leiter der KLVHS Oesede und Ansprechpartner für Umweltfragen im Bistum Osnabrück. „Aber wir können und müssen noch mehr tun. Wir versprechen uns viel davon, wenn wir unsere Anstrengungen gemeinsam verstärken und systematisieren“. Umweltteams aus allen Bereichen der Einrichtungen werden in den kommenden Monaten am Aufbau des Umweltmanagementsystems arbeiten.

Gemeinsam auf dem Weg sind das Haus Maria Frieden, das Jugendkloster Ahmsen, das Haus Ohrbeck, die Kath. Familienbildungsstätte Nordhorn, die Kath. Familienbildungsstätte Osnabrück, die Katholische LandvolkHochschule Oesede, das Kolping-Bildungshaus, das Ludwig-Windthorst-Haus und der Marstall Clemenswerth.

Mi, 30. Oktober 2019

Themen: Bildung
Abteilung: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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