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Empfehlungen für den Einsatz von Ministrant*innen in öffentlichen Gottesdiensten während der Corona-Pandemie


Bild: Minibörse / Thomas E. Götz

Von den derzeitigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist auch die Ministrantenarbeit in ihrem Kern betroffen. Zwei wesentliche Elemente – der gewohnte Dienst in der Liturgie und die Gemeinschaftsbildung (Gruppenstunden, Aktionen) – sind durch die behördlichen Rahmenvorgaben nicht durchführbar geworden.

Wenn aufgrund behördlicher Bekanntgabe die Feier öffentlicher Gottesdienste - unter Auflagen - wieder möglich ist, bietet dies die Chance, diese Gottesdienste durch den Einsatz von Ministrant*innen nicht nur ein wenig feierlicher zu gestalten, sondern durch ihre Mitwirkung die gemeinsame Trägerschaft aller Gläubigen für den Gottesdienst auszudrücken.

Gleichwohl bleibt oberstes Ziel der Gesundheitsschutz für alle, so dass die behördlichen wie auch die kirchlichen Rahmenvorgaben genau einzuhalten sind. Der pastorale Wunsch, Kindern und Jugendlichen den Einsatz in der Liturgie möglichst bald wieder zu ermöglichen, muss daher gut durchdacht und mit Sorgfalt umgesetzt werden.

Weil die Verlautbarungen der Deutschen Bischofskonferenz und des Bistums Osnabrück bei ihren Vorgaben den Ministrantendienst nicht im Detail beschreiben (können), sondern neben anderen Regelungen nur eine Maximalzahl von zwei Ministrant*innen nennen bzw. zunächst den Verzicht des Einsatzes von Ministrant*innen anraten, sollen die folgenden Orientierungen bei der Planung des zukünftigen Einsatzes von Ministrant*innen helfen. Sie sind mit der Bistumsleitung und dem diözesanen Krisenstab abgestimmt.

Do, 07. Mai 2020

Themen: Liturgie | Ministranten | Corona
Abteilung: Seelsorge: Jugendpastoral

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