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Bistum Osnabrück gibt Missbrauchsvorwurf bekannt

Vorkommnisse im emsländischen Brögbern liegen rund 40 Jahre zurück

Das Bistum Osnabrück hat am Sonntag (1. September) einen Missbrauchsvorwurf bekannt gegeben, der sich auf einen Vorfall vor rund 40 Jahren im emsländischen Brögbern bezieht. Der beschuldigte Pfarrer ist inzwischen verstorben. Eine betroffene Frau hatte sich bei dem unabhängigen Beauftragten des Bistums für Opfer sexueller Gewalt gemeldet und von einem Übergriff berichtet. Der Pfarrer war nach seiner Priesterweihe von 1952 bis 1955 Vikar in Melle und danach bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1995 als Priester in der St. Marien-Gemeinde in Brögbern tätig.

In einer Gemeindeversammlung im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst in Brögbern berichtete der Personalreferent des Bistums, Domkapitular Ulrich Beckwermert, am Sonntag (1. September) von dem Vorwurf, verbunden mit der Bitte an eventuell weitere Betroffene, sich zu melden. Beckwermert äußerte dabei seine persönliche Betroffenheit und sein Bedauern über das Geschehene. Es sei wichtig, darüber zu sprechen: „Wir dürfen als Kirchenverantwortliche keine Angst haben vor den Fragen, die uns gestellt werden“, betonte er.

Die unabhängigen Ansprechpersonen für Opfer von sexueller Gewalt im Bistum Osnabrück sind erreichbar unter diesen (kostenlosen) Rufnummern und E-Mail-Adressen: Antonius Fahnemann (Telefon: 0800-7354120, E-Mail: ), Irmgard Witschen-Hegge (Telefon: 0800-0738121, E-Mail: ).

So, 01. September 2019

Themen: Missbrauch | Schutzprozess
Abteilung: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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